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Seltene Sorten- und Landschaftshonige

Genauso wie Tees ausgesuchter Qualität sind Sortenhonige seltener Trachten Raritäten, die nur in sehr begrenzten Mengen verfügbar sind, was sie einem kleinen Kreis von Liebhabern vorbehält. Sie erfreuen mit ihrer feinen, nuancenreichen geschmacklichen Vielfalt, die die typischen Aromen der angeflogenen Blüten, der Trachten, eindrucksvoll wiedergibt. Umso interessanter wird dies, wenn es sich dabei um Blüten seltener, z.T. endemischer Pflanzen einer bestimmten Region handelt.

Trotz der Blütenstetigkeit, also der Eigenschaft der Bienen, überwiegend Blüten einer bestimmten, gerade im Umkreis blühenden Pflanzenart anzufliegen, werden immer auch andere Trachten zu einem geringen Anteil mit angeflogen, so dass sich deren Aromen ebenfalls im Honig wiederfinden. Die Kunst der Gewinnung eines ganz besonderen Honigs liegt darin, das sortentypische Aroma der hauptsächlich angeflogenen Blüten in seiner Klarheit zu erhalten, und mit dem der anderen Pflanzen abzurunden, so dass ein ausgewogener, eleganter Honig mit eigenständigem Charakter entsteht, der die zum Zeitpunkt der Ernte blühende Pflanzenwelt gut widerspiegelt.

Hierfür muss der Imker genaueste Kenntnis von Region und Blütezeiten haben, will er einen besonderen und einzigartigen Honig ernten. Je abgelegener die Bienenstöcke aufgestellt werden, je naturbelassener die Landschaft ist, und je geschickter der Zeitpunkt der Aufstellung gewählt wurde, desto interessanter und vielfältiger wird der Honig. Teilweise ist der Transport der Bienenstöcke z.B. in abgelegene Regionen der Pyrenäen außerordentlich mühsam, aber das Ergebnis entlohnt mit seinem außergewöhnlichen und gesuchten Aroma.

Wir stellen Ihnen hier Sorten- und Landschaftshonige vor, die nicht nur von dem Fleiß der Bienen, sondern auch dem Wissen der Imker zeugen, und mit ihrem eigenständigen Charakter beeindrucken und erfreuen und das morgendliche Frühstücksbrötchen zu einem kleinen Erlebnis werden lassen.
Die Kristallisation ist bei Honig ein ganz selbstverständlicher Vorgang, der von der Naturbelassenheit zeugt und, je nach Sorte, unter Umständen sehr früh einsetzt.

Bruyère

Baumheideblütenhonig

Hérault, Frankreich

Riechen Sie einmal an diesem Honig! Schon der intensive, fast opulente Duft, der dem geöffneten Glas ent­strömt, zeugt von Qualität und ist ei­ne große Freude. Der Geschmack er­in­nert an Caramel, Kaffee und Nel­ken und klingt lange mit im­mer wieder neuen Nuancen nach. Ein festlicher Honig. — Aus dem sehr feuer­be­stän­di­gen Holz der Baumheide werden auch hoch­wer­tige Pfeifen­köpfe gefertigt.

  • Best.-Nr. 5301
    500g
    11,35 € (2,27 €/100g)

Rosmarin

Corbières, Frankreich

Um eine möglichst reine Qualität dieses Honigs bekommen zu können muss man sehr früh mit der Ernte beginnen. Zwischen dem 15. März und dem 15. April ist für gewöhnlich die beste Zeit, bereits etwas später würden auch andere blühende Pflanzen für eine Vermischung sorgen und so das pflanzentypische Aroma beeinträchtigen. Im Gegensatz zu den würzigen Blättern des Rosmarins geben die hell blauen bis hell violetten Blüten ein sehr feines, aber nachhaltiges Aroma, das durch seine Harmonie und Eleganz beeindruckt.

  • Best.-Nr. 5305
    500g
    11,20 € (2,24 €/100g)

Provence

Landschaftshonig aus der Provence

Das Departement Ardèche ist bekannt für die eindrucksvolle, zerklüftete, steinige Landschaft. Der gleichnamige Fluss hat im Laufe der Zeit tiefe Schluch­ten gegraben, die für Wasser­sport­ler sehr gute Wildwasserbedin­gungen bieten. —  Die ganze Vielfalt der dortigen Vegetation scheint sich in die­sem Honig wiederzufinden: Wür­zige Noten u.a. von Thymian und Kas­ta­nie zusammen mit lieblicheren Aro­men von Lavendel, Rosmarin und an­de­ren ergeben ein breites Spek­trum, dem man lange nachspüren kann.

  • Best.-Nr. 5304
    500g
    10,00 € (2,00 €/100g)

Garrigue

Camargue, Frankreich

Die Garrigue um Montpellier hat ihren Namen von "Garric", dem okzitani­schen Wort für die Kermes-Eiche. Gleichzeitig bezeichnet man damit auch im botanischen Sinne die medi­ter­rane Buschvegetation auf Kalk­ge­stein. — Durch und durch malzig und mit viel eigenständigem Charak­ter spiegelt sich in diesem Honig die rauhe Landschaft der Garrigue gut wider. Seine zurückhaltende Süße und die Wärme klingen lange in immer neu­en Ausprägungen nach und machen ihn zu einem kleinen Fas­zinosum.

  • Best.-Nr. 5320
    500g
    11,35 € (2,27 €/100g)

Lavendel

Provence, Frankreich

Von Juni bis August, wenn sich die Lavendelfelder in der Haute Provence in ein violettes Blütenmeer verwan­deln, liegt der charakteristische Duft in der Luft, wie er sich auch in diesem Honig wiederfindet: Warm, mit wei­cher, aber nicht beliebig-barocker Süße und einem weiten Spektrum an land­schaftstypischen Aromen weiß er den intensiven südfranzösischen Som­mer auf das Frühstücksbrötchen zu zaubern und lässt lange den immer wie­der neuen Eindrücken nachspüren.

  • Best.-Nr. 5310
    500g
    10,80 € (2,16 €/100g)

Kastanie

Cévennes, Frankreich

Esskastanien waren bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts neben der Seidenraupenzucht eine wichtige Einnahmequelle der Bevölkerung in den Cevennen; 60.000 h Kastanien­wälder soll es zu jener Zeit dort gegeben haben. — Ein wahres Defilee von Aromen, das sich da auf der Zunge abspielt: Karamell, Malz, Kaffee und der für Kastanienhonig bezeichnende, leicht bittere Abgang klingen lange auf der Zunge nach und geben eine kleine Ahnung von der eindrucksvollen, wilden Landschaft der Cevennen.

  • Best.-Nr. 5374
    500g
    10,40 € (2,08 €/100g)